KAPPLER-Motorsport - Pressemitteilung 04/2018
World SSP300-Saison 2018

Oberlungwitz, 28.03.2018

Die brandneue KTM RC390 R funktioniert. Das ist das Fazit, das Max nach mehr als 1000 Testkilometern auf spanischem Asphalt ziehen konnte.

Nach intensiver Vorbereitung der Technik standen in den letzten 7 Tagen die ersten Tests auf den beiden GrandPrix-Strecken von Aragon und Valencia auf dem umfangreichen Testprogramm des Freudenberg KTM World SSP Team.
Nachdem noch am ersten Abend das Bike mit Max' bekannter Startnummer versehen wurde, begannen die Tests zunächst auf dem Motorland Aragon in der Nähe des nordspanischen Alcaniz.
Auf der 5,078 km langen Strecke startete am vergangenen Freitag pünktlich um 9 Uhr die Testarbeit.
Max gelang es sehr schnell, Vertrauen zum Bike aufzubauen und konnte seine Rundenzeiten stetig verbessern.

Kleinere, aber übliche, Probleme konnten kurzfristig behoben werden.
Sowohl Max wie auch das Team konnten zahlreiche und wichtige Daten und Informationen sammeln und verstanden das Motorrad immer besser.
Glücklicherweise blieb das Wetter entgegen der Vorhersage trocken, Windgeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h und Temperaturen um die 10 Grad unterstützten die Testarbeit jedoch nicht unbedingt.

Dennoch gelang es Max ständig, seine Rundenzeiten immer wieder zu verbessern.
Letztlich konnte eine gute Abstimmung für das Bike gefunden werden. Mit etwas mehr Windschatten ist sicher auch noch die ein oder andere Zehntelsekunde machbar.

Nach 3 Testtagen im Norden Spaniens zog das Team am vergangenen Montag an den Circuit Ricardo Torma vor den Toren Valencias um. Nach den niedrigen Temperaturen in Aragon waren Sonnenschein und Temperaturen weit über 20 Grad die täglichen Begleiter. Auch für die Rennstrecke in Valencia fand das Team schnell eine schnelle Abstimmung und konnte weitere wichtige Daten sammeln.
Insgesamt zeigte sich das Team mit dem Erreichten und der konzentrierten Arbeit aller 3 Piloten sehr zufrieden.

Max Kappler: «Es waren sehr gute Testtage. Ich konnte mich schnell an das Bike gewöhnen. Mit jedem Kilometer ging es besser.
Wir haben alle sehr hart gearbeitet, verstehen die neue KTM RC390 R immer besser und haben schon einige gute Lösungen gefunden.
Jetzt heißt es aber erst einmal, die Akkus wieder aufzufüllen und optimal für den ersten WM-Lauf in 2 Wochen vorbereitet zu sein.
Es wird aufregend, aber ich freue mich riesig auf die erste Veranstaltung in meiner erste kompletten WM-Saison! Vielen Dank daher noch einmal an alle für die tolle Untertützung.»

Wir sind mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden, wissen aber auch, dass wir uns darauf nicht ausruhen können - werden wir auch nicht.
Nunmehr steht noch die Lackierung der Bikes auf dem Programm, anschließend erhalten die Motorräder noch ihr endgültiges Design.