KAPPLER-Motorsport - Pressemitteilung 08/2018
World SSP300-Saison 2018

Oberlungwitz, 15.04.2018:

Mit Platz 15 und damit einem Weltmeister-schaftspunkt im Gepäck kehrte Max Kappler von seinem ersten WM-Lauf in der World SSP300 Klasse nach Deutschland zurück. Dabei ist man sich im Team um den sächsichen Fahrer nicht ganz sicher, ob die Freude über den erkämpften Punkt oder die Enttäuschung über Verpasstes überwiegt. Wir entscheiden uns letztlich für Ersteres.

Im Warmup am Sonntagmorgen konnte Max seine Rundenzeit gegenüber der Superpole 1 verbessern und erstmals an diesem Wochenende klagte er nicht über Fahrwerksprobleme. Das Bike reagierte genauso, wie er es wollte. Mit dem Gefühl von P 14 und nur 1,397 Sekunden Rückstand auf den Schnellsten ging er optimistisch ins erste Saisonrennen.

Max hatte einen richtig guten Start in das Rennen und konnte mit P15 nach der ersten Runde bereits drei Positionen gut machen. Er kämpfte sich immer weiter nach vorn und fuhr mit 2.10,3 Min. eine Rundenzeit, die gegenüber dem Zeittraining eine Sekunde schneller war.

Zur Rennmitte sah man aber, dass er auf der Strecke größere Probleme bekam. Letztlich kämpfte er in der 2. Gruppe mit 7 Fahrern um Platz 10.

In den letzten beiden Runden zeigte sich Max weiter angriffslustig und man sah, dass er versuchte, sich für die letzte Runde optimal in Stellung zu bringen. Platz 10 war möglich. Letztlich überquerte Max die Ziellinie als 15. Der 1. WM-Punkt war eingefahren.

Leider verhinderten massive Fahrwerksprobleme eine bessere Platzierung. Diese Probleme gilt es nun schnellstmöglich zu analysieren und zu beheben. Max kann dann problemlos in den Top10 mithalten.

Max Kappler: "Der Freitag ging mit Platz 12 im ersten freien Training gut los und ich hatte sofort ein sehr gutes Gefühl. Es war nur schade, dass es im zweiten freien Training am Nachmittag dann nass war, sodass ich mit meinem 12. Rang in die Superpole 1 musste.

In der Superpole 1 entschied ich mich leider für die falsche Taktik bzw. die falsche Gruppe. Wir haben uns mehr bekämpft, als das wir uns zu schnellen Rundenzeiten zogen. Somit sprang nur der 18. Startplatz heraus.

Ziel für das Rennen lautete somit gleich vom Start weg hart zu pushen. Dies ist mir auch ziemlich gut gelungen und mein Start war ok. Ich hielt die Pace in meiner Gruppe mit, als ich nach ein paar Runden allerdings Fahrwerksprobleme vorne bekam.

Zum Teil hatte ich vorne Chattering und mir ist beim tiefen Hineinbremsen in die Kurven das Vorderrad eingeklappt, sodass ich meine gewollte Linie nicht mehr halten konnte.

Damit bekam ich Probleme beim Herausbeschleunigen und Schwierigkeiten mich in der Gruppe durchzusetzen. Mit dem 15. Platz am Ende bin ich aber trotzdem zufrieden, denn in die Punkte zu fahren war mein Ziel vor dem Wochenende. Jetzt freue ich mich aufs nächste Wochenende in Assen und muss noch mal dem Team, sowie den anderen Fahrern im Team danken, denn ich finde wir haben gut zusammengearbeitet!"

Diese Woche bereits geht es im niederländischen Assen mit dem 2. Lauf der World SSP300 weiter.