KAPPLER-Motorsport - Pressemitteilung 35/2018
Runde 8 der WorldSSP300 Championship
 
Oberlungwitz, 03.10.2018:


 
Mehr als ein 30. Rang im letzten Rennen der Saison in der SSP300 World Championship im französischen Magny-Cours war für Max Kappler am vergangenen Sonntag nicht drin.
Obwohl er im Rennen das Vertrauen in sich wieder fand, sorgte das Setup des Bike dafür, das es nicht weiter nach vorn ging. Kein Vorwurf an das Team, die Entscheidung hatte Max getroffen.
Damit endet die erste Saison in der SSP300 World Championship für Max mit Gesamtrang 27 deutlich hinter den selbst gesteckten Zielen.

Nach einer durchaus guten ersten Saisonhälfte, die neben einem unverschuldeten Sturz im Rennen in Imola, technischen Problemen am Anfang der Saison, die u.a. eine wesentlich bessere Platzierung in Assen verhinderte oder aber auch der fulminanten Aufholjagd im Rennen in Brünn bis auf P 13 (leider endete diese mit einem Sturz) machte sich Max in der 2. Saisonhälfte viel zu sehr Druck, um weiter sehr gute Ergebnisse einzufahren.

In der ersten Analyse verkrampfte er dabei aber zu sehr und die Rundenzeiten kamen nicht mehr so einfach wie am Anfang der Saison.

Es wurden Setup-Entscheidungen für das Bike getroffen, die im Nachgang betrachtet falsch waren. Die grundlegende Analyse steht noch an.

Aufgeben ist aber nicht unsere Art, und Max hat immer wieder bewiesen, dass er sich aus einer schwierigen Situation wieder herausziehen kann.
 
Jetzt gilt es dennoch erst einmal "Luft" zu holen und die Akkus aufzutanken.


 
Trotzdem steht für Max bereits schon wieder das nächste Trainingslager auf dem Programm, Mitte Oktober in Spanien in der Hawkers Academy.
 
In diesem Zusammenhang wollen wir noch einmal auf die 13. HOPE-Gala in Dresden hinweisen. Während der Paddock-Show wurde die Aktion, die auch von Max unterstützt wird, vorgestellt.
 
Der speziell veredelte Helm steht seit ein paar Tagen bei Ebay Charity zur Versteigerung. Wir möchten, dass der Helm für das Projekt für so viel Geld wie möglich versteigert wird.
 
Also schaut unter www.hopesportauktion2018.de rein und unterstützt das Projekt.
 
Max Kappler: “Leider habe ich erst jetzt im Rennen mein Selbstvertrauen wiedergefunden. Aber da war es zu spät. Die Übersetzung, für die ich mich nach allen Trainings entschieden hatte, passte überhaupt nicht. Dadurch konnte ich nicht pushen und beim Herausbeschleunigen ging nichts voran. Es lag aber allein an mir. Danke an Wolfgang Felber (Leiter KTM Customer Racing) für die aufbauenden Worte nach dem Rennen.
Jetzt will ich erst einmal kurz Luft holen, dann werden wir alles gemeinsam analysieren, um die Weichen für die kommende Saison in die richtige Richtung zu stellen. Sicher werden wir für 2019 einiges umstellen. Aber immer der Reihe nach.
Vielen Dank an alle, die mich unterstützt haben und an mich glauben. ”